Schondorf - Leben am Ammersee

Kultur, Politik, Freizeit und Veranstaltungen aus Schondorf und der Ammersee-Region.
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7/16/2017

7/16/2017

Es war ein Fest

Die Schondorfer sind ja generell keine Stubenhocker. Wenn es etwas zu feiern gibt, dann ist praktisch das ganze Dorf auf den Beinen. So war es auch beim Kulturfest am 8. Juli, das im Rahmen der Kreiskulturtage stattfand. Aber dieses Fest war noch mehr.

Die Gestaltung unserer Welt

Aus dem Kinder Malwettbewerb
Natürlich wurde wie bei jedem ordentlichen Fest getrunken und gefeiert, getanzt und gelacht, gegessen und geratscht. Darüber hinaus aber war der Tag auch ein lebendiges Schaubild für das, was unsere Heimat ausmacht.
Kreisheimatpfleger Martin Wölzmüller hatte über das Thema "Schnittstelle Heimat" gesagt, Heimat sei "der überschaubare Raum, in dem wir an der Gestaltung unserer nahen Welt mitwirken."
Dieses vielfältige gestalten fand auf der Festmeile entlang des Bahnhofs einen lebendigen Ausdruck.

Heimat durch Vielfalt

Es gab Musik vom schwungvollen Chor über Alphornbläser und afrikanische Trommeln, bis zu gälischen Liedern und MusiComedy. Bier und Cafe wurden getrunken, aber auch ein Cocktail namens Drachenblut (ausgeschenkt vom Richard-Wagner-Verband). Die Feiernden stärkten sich mit Bratwurst und Leberkäs, mit Spezialitäten aus Eritrea, Syrien und Iran. Über dem bunten Treiben flanierten die Stelzer in phantastischen Kostümen, und darüber wehten die zauberhaften Fahnen von Nani Weixler (sollte ich einmal einen eigenen Staat gründen, dann lasse ich die Nationalflagge von ihr entwerfen).
Möbeldesigner und Maler präsentierten sich neben altem Handwerk wie Drechslern, Messerschmieden oder Glasbläsern. Es gab fröhlich, naive Kindermalerei neben ernsthafter Auseinandersetzung mit Ökologie und Umweltschutz.
Und alles das eben nicht von irgendwo her, sondern von Menschen aus unserer Region. Von Menschen, die jeder ein bisschen mitgestalten, was unsere Heimat ausmacht.

Text von Andreas Kloker

Auseinandersetzung gehört dazu

Dabei ist Heimat natürlich nicht nur heile Welt, sondern auch unterschiedliche Meinungen und Auseinandersetzungen. Der Künstler Andreas Kloker durfte seine geplante Performance in der alten Güterhalle nicht aufführen. Er reagierte mit einer Mitteilung an der Hauswand, die in ihrem ironischen Ton selbst schon wieder eine Art Performance war.
Wie gesagt, auch die Auseinandersetzung gehört zur Heimat.

Video vom Kulturfest

Wer nicht selbst dabei war, kann sich die ganz spezielle Stimmung an diesem Tag kaum vorstellen. Vielleicht gibt dieser kurze Film aber einen kleinen Eindruck von diesem Fest der Vielfalt.
(Falls der eingebettete Player nicht funktioniert, hier der Link zum Video auf YouTube: https://youtu.be/aLVP-PFVpzY).

Außerdem gibt es noch Bilder vom Kulturfest in der Photogalerie der Kreiskulturtage: http://kreiskulturtage-landsberg.de/#Galerie


6/28/2017

6/28/2017

Schnittstelle Heimat

Am letzten Samstag war der Auftakt zu den Kreiskulturtagen 2017 unter dem Motto "Schnittstelle Heimat". Den Galaabend in Landsberg konnte ich leider nicht besuchen, aber der liebevolle Bericht im Kreisboten gibt mir ein lebendiges Bild von der Veranstaltung (https://www.kreisbote.de/lokales/landsberg/auftaktveranstaltung-kreiskulturtage-stadttheater-stimmungsvoller-abend-kunst-8432053.html).

Auszug aus dem kleinen Atelier

Für mich begann der Auftakt mit dem traurigen, aber trotzdem schönen Abschied von Katharina Ranftl aus dem kleinen Atelier in der Schondorfer Bahnhofstraße. Ein letztes Mal die Montagsfiguren, Orishas und anderen Kleinskulpturen bewundern, die ich mir im Schaufenster der Galerie immer so gerne angesehen habe. Die gute Nachricht ist, dass für das kleine Atelier wohl auch in Zukunft eine künstlerische Nutzung geplant ist.
Danach gings auf die andere Straßenseite ins Studio Rose. Hier zeigt Gertraud Dankesreiter noch bis 2. Juli ihre Arbeiten zum Thema "über Wasser – unter Wasser". Das sind Gemälde und Collagen mit so originellen Zutaten wie z. B. Neptungras. Alleine schon die kühlen Farben waren an dem Tag eine willkommene Erfrischung.

Heimat und Vertreibung

Nächster Stop war dann Utting, wo im Rahmen der Kreiskulturtage 14 Künstler ihre Ateliers öffneten. Zwei der Arbeiten warfen einen jeweils sehr eigenen Blick auf den Leitgedanken "Schnittstelle Heimat".
In der Seeanlage am Ammersee hat Photograph Harry Sternberg Bild und Texttafeln zu Flucht und Vertreibung aufgestellt. Ohne das Thema zu abstrahieren, stellt er ganz einfach zwei Fluchtschicksale nebeneinander: Das seines Schwiegervaters, der nach dem Krieg aus dem Sudetenland vertrieben wurde, und das des jungen Syrers Abdallah, der jetzt am Ammersee lebt.
Hier wird Flucht – und damit auch die Frage nach Heimat – nicht dramatisiert oder künstlerisch überhöht, sondern ruhig und mitfühlend dargestellt. Sternberg relativiert nichts und rechnet nichts gegeneinander auf. Er lässt einfach die Bilder und parallelen Lebensgeschichten wirken.

Heimat im Kopf

Einen ganz anderen Ansatz zu "Heimat" hat Almut Winkler. Sie hat die Diele ihres Wohnhauses in ein Gesamtkunstwerk verwandelt, angefüllt mit Bildern, Photos, Schächtelchen, Schildern, Blüten, Bonbons, und hundert anderen Dingen. Inmitten dieser Sammlung wirkte sie wie ein Teil ihrer eigenen Kunstinstallation. Das Ganze war einerseits verwirrend, wirkte auf mich aber durchaus poetisch. Es war, als würde ich lauter kleine Bruchstücke fremder Geschichten sehen, über deren Zusammenhang ich nur rätseln kann.
So würde es vielleicht aussehen, wenn man einen kurzen Blick in den Kopf eines anderen Menschen werfen dürfte. Hier ist Heimat sichtlich kein geographischer, sondern ein innerer Ort. Wer sich, so wie ich, von Kunst gerne irritieren lässt, sollte in der Uttinger Bahnhofstraße 8 vorbeischauen.
Nach vier Ausstellungen war für mich an diesem Tag die Grenze der Aufnahmefähigkeit erreicht. Die Uttinger Ateliertage finden aber auch noch am kommenden Wochenende statt. Den Flyer mit den Adressen der teilnehmenden Künstler gibt es hier: http://www.uttinger-ateliertage.de/Images/Flyer_2017_A4.pdf


Gertraud Dankesreiter im Studio Rose, Schondorf am Ammersee
Gertraud Dankesreiter im Studio Rose


Katharina ranftl im kleinen Atelier in Schondorf
Kleinskulpturen von Katharina Ranftl


Katharina Ranftl verlässt das kleine Atelier in Schondorf
Katharina Ranftl verabschiedet sich aus Schondorf

6/21/2017

6/21/2017

Vierundzwanzig

Erinnert sich noch jemand an die Fernsehserie "24"? Der Geheimagent Jack Bauer jagte in jeder Staffel 24 Stunden lang atemlos von einem Abenteuer zum nächsten. Der 24. Juni ist in Schondorf auch so ein Tag für pausenlose Unternehmungen.

Das Atelier von Katharina Ranftl in Schondorf am Ammersee

Pausenlose Action

Die Serie "24" zeigte in Echtzeit 24 Stunden im Leben des Anti-Terror-Spezialisten Jack Bauer (gespielt von Kiefer Sutherland). Der hetzte dabei pausenlos zwischen Verfolgungsjagden, Verhören und Schießereien hin und her. Er hatte kaum Zeit zum Luft holen, geschweige denn einmal auf die Toilette zu gehen. Seine Rastlosigkeit wurde so sprichwörtlich, dass im Englischen das Verb "jackbauering" aufkam.
Am 24. Juni kann man dieses Jack-Bauer-Gefühl in Schondorf nacherleben. Der Tag ist übervoll mit Veranstaltungen.

Gertraud Dankesreiter im Studio Rose

Los geht es ab 11:00 Uhr im Studio Rose, in der Schondorfer Bahnhofstasse 35. Hier zeigt die Malerin Gertraud Dankesreiter am Samstag und Sonntag neue Arbeiten unter dem Titel "über Wasser - unter Wasser". Wer am Samstag etwas länger frühstücken will, kann schon am Freitag zur Vernissage um 19:00 Uhr kommen.

Abschied vom Kleinatelier

Anschließend geht es quer über die Bahnhofstrasse zur Hausnummer 38. Ab 12:00 Uhr verabschiedet sich Katharina Ranftl mit einer Ausstellung aus dem kleinen Atelier in Schondorf. Die letze Gelegenheit, hier noch einmal ihre Montagsfiguren zu bewundern gibt es am 24. und 25. Juni, jeweils von 12:00 bis 18:00 Uhr.

Ammersee-West-Cup

Nun schnell die Bahnhofstrasse hinunter zum Ammersee, ins Strandbad Forster. Hier ist um 12:00 Uhr Start zum Ammersee-West-Cup. Bei dieser Regatta tritt alles an, was mit Rudern oder Paddeln fortbewegt wird. Das ist ein bisschen so, als würden am Nürburgring Formel 1 und Gokarts gegeneinander fahren. Trotzdem gab es letztes Jahr ein bis zur Ziellinie spannendes Duell zwischen Kajak und Ruder-Achter.

Landheim Auktion 

Vom Strandbad Forster ist es nur ein kurzer Weg entlang der Point zum Landheim Schondorf. Ab 15:30 Uhr kann man hier bei der "Auction of Promises" mitbieten.
Für einen guten Zweck versteigert das Landheim Schondorf Erzeugnisse aus den eigenen Werkstätten, aber auch Ferienaufenthalte, Sportkurse oder Essenseinladungen. Die Erlöse der Auktion gehen an die Afrikahilfe und Flüchtlingsarbeit Schondorf, und an die Organisation Jugend Rettet Iuventa.

Galaabend der Kreiskulturtage

Anschließend geht es ab nach Landsberg, wo um 18:00 Uhr die Auftaktveranstaltung zu den Kreiskulturtagen 2017 beginnt. Bei einem Galaabend im Stadttheater Landsberg wird der Kunstpreis des Landkreises an den Bildhauer Bert Praxenthaler überreicht. Außerdem gibt es ein buntes Programm mit einer Videoinstallation von "Dieselqueen" Vanessa Hafenbrädl und Jazz vom Trio Zahg.  

Am Sonntag Stadtradeln

Ausruhen am folgenden Sonntag geht leider auch nicht. Am 25. Juni ist um 9:30 am Schondorfer Bahnhof Treffpunkt für den Auftakt zum heurigen Stadtradeln. Die Tour führt nach Thaining. Hier treffen sich Teilnehmer aus allen Kommunen des Landkreises.

Bonusrunde Weilheim

Wer mit diesem Programm noch nicht ausgelastet ist, kann einen Abstecher in den Nachbarlandkreis machen. Bei der Kunstmesse Weilheim (23. - 25. 6., 11:00 - 20:00 Uhr) zeigen 52 Künstler das breite Spektrum ihres Schaffens. Das Schöne an dieser Produzentenausstellung ist, dass man mit den Künstlern persönlich über ihre Arbeit sprechen kann.
Da wird man dann wieder etwas ruhiger und sieht, dass das Leben nicht nur aus atemloser Hetzerei besteht. 

Nachtrag: Uttinger Ateliertage

Fast vergessen hätte ich jetzt die Uttinger Ateliertage, die ebenfalls am 24. 6. beginnen. 14 Künstler öffnen in Utting ihre Arbeitsräume für Kunstinteressierte. Ich finde das immer sehr schön, wenn man nicht nur die fertigen Werke sieht, sondern auch etwas zu Umfeld und Entstehung erfährt. Persönlich freue ich mich besonders auf Harry Sternberg (http://montestella.de/), der im Summerpark Photos zum Thema "Flucht & Vertreibung" ausstellt.
Ein Trost für alle, die das beim besten Willen nicht mehr im Tagesablauf des 24. unterbringen: Die Ateliers sind auch noch am 25. Juni und am 1. und 2. Juli geöffnet.

2/22/2017

2/22/2017

Da bin ich daheim

Üblicherweise sind Gruß- und Vorworte eine recht langweilige Angelegenheit. Meistens liest man nette Plattitüden, mit denen die Beteiligten sich selbst und gegenseitig auf die Schulter klopfen. Dass es auch anders geht, zeigt ein Text von Martin Wölzmüller zu den Kreiskulturtagen 2017.

Blick auf Schondorf am Ammersee

Herkunft und Heimat?

Das Thema der heurigen Kreiskulturtage im Landkreis Landsberg ist "Schnittstelle Heimat". Martin Wölzmüller ist vom bayrischen Landesverein für Heimatpflege. Er macht sich im Vorwort zu dieser Veranstaltungsreihe Gedanken darüber, was Heimat eigentlich bedeutet.
Der Begriff wird ja oft deckungsgleich mit Herkunft verstanden: Da wo man geboren und aufgewachsen ist, da hat man seine Heimat. Das macht Heimat zu einer unverschuldet erworbenen Eigenschaft, so wie die eigene Haar- oder Hautfarbe.

Die heimatlose Hälfte

Das kann man so sehen, aber diese Einstellung zementiert auf ewig die Unterscheidung zwischen "Hiesigen" und "Zuagroasten", zwischen "uns" und "denen". Nicht unproblematisch in einer Zeit, in der immer weniger Leute ihr ganzes Leben an einem Ort verbringen.
Am Ammersee z.B. sind geschätzt gut die Hälfte der Menschen nicht hier geboren, sondern zugezogen. Kann dann nur die eine Hälfte der Bevölkerung einen Anspruch auf Heimat hier erheben? Was macht so etwas mit einer Gemeinschaft?

Gestaltung und Verantwortung

Martin Wölzmüller plädiert in seinem Text für eine andere Definition: Heimat als der "überschaubare Raum, in dem wir an der Gestaltung unserer nahen Welt mitwirken"; Heimat als die selbstgemachte Kultur von uns allen, unser Umgang miteinander, unser Einwirken auf die Welt um uns herum. Statt passiv irgendwo beheimatet zu sein, wird daraus bei Wölzmüller ein aktives "heimaten". 
Dieses aktive Gestalten ist auch an Verantwortung geknüpft. Der Heimatpfleger mahnt an die Verantwortung für überlieferte Kulturzeugnisse, Lebensweisen oder Baukultur. "Wer die Welt in seiner unmittelbaren Umgebung mitgestalten will, der sollte wissen, warum die Dinge so sind, so geworden sind, wie wir sie heute antreffen."
Den Satz sollten sich alle ins Merkbuch schreiben, die gerne vorschnell abreißen, wegmachen und modernisieren wollen. Wer glaubt, sich überlieferter Güter bedenkenlos entledigen zu dürfen, der überschätzt sich selbst und seine Zeit.
Wie gesagt, ich finde das ausgesprochen lesens- und nachdenkenswerte Gedanken. Der vollständige Text von Martin Wölzmüller ist hier: http://kreiskulturtage-landsberg.de/heimat-heute/

2/19/2017

2/19/2017

Auf Kollisionskurs

Ein Fest im Dorf ist an und für sich eine prima Sache. Zwei Feste sind normalerweise sogar noch besser, aber in Schondorf sorgen sie leider für schlechte Stimmung.

Kreiskulturtage am Ammersee

Heuer finden bekanntlich erstmalig Kreiskulturtage im Landkreis Landsberg statt. Neben einer ganzen Reihe kleiner, feiner Veranstaltungen, sollen drei große Ereignisse über den Landkreis verteilt die Besucher anziehen. In Landsberg ist das die Auftaktveranstaltung mit der Vergabe des Kunstpreises an den Holzbildhauer Bert Praxenthaler. In Hurlach, an der nördlichen Grenze des Landkreises, findet ein Konzert von Quadro Nuevo statt.

Straßenfest in Schondorf

Von Anfang an war außerdem ein Kulturfest am Ammersee geplant. Die Freude war groß, dass dafür Schondorf ausgewählt wurde. Für den 8. Juli wurde ein Straßenfest rund um den Schondorfer Bahnhof angesetzt. Es gibt Kunst, Musik, Handwerk, und natürlich auch was zum Essen und Trinken. Andreas Kloker plant eine Performance und die bekannten Stelzer aus Landsberg sind auch mit dabei.
Feine Sache. Nur hatte für genau diesen Tag auch die Schondorfer Wasserwacht ihr Jahresfest geplant, dem die Gemeinde mit dieser Veranstaltung sozusagen das Wasser abgräbt.

Terminkollision

Verständlich, dass die Mitglieder der Wasserwacht sauer sind. Sie hatten ihr Fest schon deutlich länger geplant und mit den anderen Vereinen am Ort abgestimmt. Obwohl bis zum 8. Juli noch ein halbes Jahr Zeit ist, konnte anscheinend keine der beiden Seiten einen Ausweichtermin finden. Auf Facebook hat die Wasserwacht nun angekündigt, dass das Fest heuer ausfallen wird.
Niemand wird der Gemeinde Schondorf hier böse Absicht unterstellen – ein Zeichen von Interesse und Wertschätzung der Arbeit der Wasserwacht ist es aber nicht. Da ist Porzellan zerschlagen worden, und der Ärger wird vermutlich noch länger anhalten.
Sehr schade, dass eine gute Idee zu solcher Mißstimmung geführt hat. Ich hoffe, dass das Kulturfest trotzdem die Menschen im Ort zusammenbringt und keine Gräben aufreißt.

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