Posts mit dem Label Breitband werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Breitband werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

10/29/2017

Höchstgeschwindigkeit braucht Geduld

Lichtschnelles Internet am Ammersee, Schluss mit der lästigen Warterei, Höchstgeschwindigkeit wie noch nie. Das ist das Versprechen des schnellen Internets über Glasfaser. Bevor es soweit ist, heißt es allerdings noch geduldig warten.

Verlegung Glasfaserkabel in Schondorf am Ammersee

Zäher Weg zur Quote

Die Entscheidung für den Glasfaserausbau in Schondorf war eine zähe Geschichte. Mehrmals wurde der Schlusstermin verschoben, bis zu dem sich 40% der Schondorfer für das Angebot von Deutsche Glasfaser entscheiden mussten. In einem letzten Kraftakt gelang es im Oktober 2016 genug Anwohner zu überzeugen (Tag der Entscheidung). Die Quote war geschafft, jetzt konnte es losgehen.
Im Frühjahr wurde damit begonnen, die Straßen aufzugraben und die Leitungen zu verlegen. Irgendwann klingelte der Trupp auch bei mir und verlegte das Leerrohr in den Keller. Einige Wochen später wurde die Glasfaser eingezogen und der Platz für den Hausanschluss festgelegt.

Graben für die Glasfaser

Als neulich Post von Deutsche Glasfaser in meinem Briefkasten war, dachte ich mir: "Ha, jetzt kommt das schnelle Internet". Das kommt aber noch nicht. Die Broschüre warb lediglich dafür, sich jetzt noch einen Anschluss zu sichern. Es gebe noch einen aller-aller-allerletzten Termin, um die Glasfaser kostenlos ins Haus zu bekommen, während "die Bauarbeiten zügig voranschreiten".
Von zügig voranschreitenden Bauarbeiten merke ich in Unterschondorf allerdings in den letzten Wochen nichts. Eher von einem lähmenden Stillstand. Die aufgerissenen Gräben sind immer noch mit Schotter bedeckt, an manchen Stellen auch mit einer dünnen Asphaltschicht überzogen.

Wunsch und Wirklichkeit

Dazu habe ich noch einmal auf der Deutsche Glasfaser Website nachgelesen: "Als Anlieger bekommen Sie von den Verlegearbeiten kaum etwas mit. Und wenn, dann sind die geringfügigen Beeinträchtigungen binnen kürzester Zeit wieder verschwunden."
Dass man von den Verlegarabeiten kaum etwas mitbekommt mag stimmen – solange man schwerhörig, kurzsichtig und bettlägrig ist. Ich jedenfalls habe die Grabungsarbeiten sehr deutlich bemerkt, und die Spuren davon sind noch längst nicht verschwunden. Das wird auch bis Ende des Jahres so bleiben, erklärte mir die nette Dame vom Servicepunkt in der Landsbergerstraße.

Bahngleis blockiert Glasfaser

Das Problem sei der Anschluss des Schondorfer Hauptverteilers im Eichet. Dazu muß das Kabel unter den Bahngleisen durchgezogen werden. Man bemühe sich intensiv um die entsprechende Genehmigung. Die deutsche Bahn würde aber immer neue Vorgaben machen, und habe den Antrag schon zweimal zurückgewiesen.
Das klang alles sehr einleuchtend. Vermutlich hat die Deutsche Bahn eine anderslautende, aber ebenfalls sehr einleuchtende Darstellung. Was nun immer die Gründe sein mögen, vor Jahresende ist nicht mit einem Abschluss der Arbeiten zu rechnen. Deshalb werden die Gräben erst einmal nur provisorisch geschlossen.

Start frühestens 2018

Solange das Netz noch nicht angeschlossen werden kann, nutzt Deutsche Glasfaser die Zeit um weitere Kunden zu gewinnen. Es können also noch Hausanschlüsse dazu kommen, und dafür will man die Straßendecke nicht erneut aufreißen. Bis alle Anschlüsse verlegt sind, bleibt es also beim Provisorium. Aus der Sicht der Firma ist das verständlich, für uns Schondorfer aber lästig.
Ab Januar könnte dann das Glasfasernetz in Schondorf in Betrieb gehen. Das ist zumindest die aktuelle Planung. Ob dieser Termin eingehalten wird, werden wir im neuen Jahr sehen.

4/12/2017

Glasfaser und Ästhetik

Technischer Fortschritt sieht manchmal ganz schön unspektakulär aus. Beispielsweise ist das Glasfasernetz für Schondorf jetzt im Aufbau. Zu sehen ist davon bislang aber nur ein unscheinbarer weißer Container.

Glasfaser-Verteiler in Schondorf am Ammersee

Glasfaser am Ammersee

Bekanntlich bekommt Schondorf heuer eine schnelle Internetverbindungen mittels Glasfaser. Nach monatelangem Hin und Her hatten sich letzten Oktober doch noch die erforderlichen 40% der Haushalte für einen Anschluß entschieden (Tag der Entscheidung). Damit ist Schondorf nach Eching die zweite Gemeinde am Ammersee, die das lichtschnelle Internet einführt.
Vom Anbieter Deutsche Glasfaser habe ich seither nicht mehr viel gehört. Das wundert mich nicht, denn die Informationspolitik des Unternehmens ist generell so, als hätte man die Öffentlichkeitsarbeit an die nordkoreanische Regierung ausgelagert.
Es scheint sich aber etwas zu tun, denn bei einem Spaziergang Am Eichet entdeckte ich dort neben dem Trafohäuschen neulich einen weiteren Container. Das scheint der sogenannte Point-of-Presence (PoP) zu werden, also der zentrale Hauptverteiler. Von hier aus werden später die Glasfaserleitungen zu Unterverteilern (Distribution Points) und dann in die Straßen verlegt. Das ganze sieht, wie gesagt, ausgesprochen unspektakulär aus. 

Glasfaser in der Mode

Moon BerlinDabei hat Glasfaser durchaus seinen ästhetischen Reiz. Ich habe auf einer Konferenz einmal die Designerin Mona Bauer von MOON Berlin getroffen. Dieses Modelabel nutzt eine vom Fraunhofer Institut entwickelte Technologie, um elektrische Schaltkreise flexibel in Kleidungsstücke zu integrieren. Basierend darauf gibt es bei MOON Berlin beheizte Schals, aber auch Abendkleider mit eingebauten Glasfaserleuchten. Genau das Richtige für Leute, die immer schon mal der strahlende Mittelpunkt einer Party sein wollten. Übrigens nicht nur für Frauen: Die Designer haben auch ein selbstleuchtendes Smokingjackett im Angebot.

11/02/2016

Bezahlen für den Großen Lauschangriff

Mit der Dummheit der Menschen lässt sich gut Geld verdienen. Das bezieht sich jetzt nicht ausdrücklich auf den Ammersee, aber natürlich leben auch hier Kunden von Google, Amazon, Apple, Samsung oder Microsoft.
Alle diese Firmen arbeiten an Systemen zur totalen Überwachung der Privatsphäre, und alle versprechen sich satte Gewinne davon.

Bild eines LautsprechersHome hört mit

Aktuell ist es Google, das gerade sein System Home präsentiert hat. Home ist eine Kombination aus Lautsprecher und Mikrophon, das per WiFi mit dem Heimnetzwerk verbunden wird. Dann kann man Home Fragen stellen, und per Sprachbefehl verbundene Geräte wie Fernseher, Stereoanlage, Lampen oder Rollos steuern.
Aktiviert wird es über das Sprachkommando "OK Google". Damit das funktioniert, muss Google Home logischerweise ständig mithorchen, sonst wüsste das Gerät ja nicht, wann der Befehl gesprochen wird.

Großer Lauschangriff 2016 

Ich musste spontan an die Diskussion um den sogenannten Großen Lauschangriff denken. Der wurde in Deutschland erstmals 1998 eingeführt. Die Polizei darf nach richterlicher Erlaubnis die Wohnung von Tatverdächtigen abhören.
Die folgende Diskussion über die Rechtmäßigkeit dieser Maßnahme dauerte 15 Jahre und führte 2004 zu einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Der Richterspruch schränkte die Möglichkeiten zur Überwachung der Privatsphäre ein, wodurch das Gesetz dann 2005 seine endgültige Form bekam. Die Regeln sind so streng, dass die akustische Wohnraumüberwachung – wie es korrekt heißt – nur etwa zehn Mal im Jahr von Richtern angeordnet wird.

Für das Abhören bezahlen

Da haben Google und Konsorten natürlich ganz andere Dimensionen im Kopf, und auch das Bundesverfassungsgericht wird vermutlich nicht gefragt werden. Außerdem sollen die Bürger es nicht nur akzeptieren, dass sie rund um die Uhr belauscht werden, sie sollen auch noch dafür bezahlen. Rund US$ 130 wird Google Home kosten.
Und darauf sollen sich die Kunden einlassen?

Konsumenten ignorieren die eigenen Bedenken

"Anyway, consumers say that they are concerned about privacy but in general they usually don't act on those concerns", sagte Brian Blau vom Marktforschungsunternehmen Gartner bei der Vorstellung von Google Home. Übersetzt in etwa: "Die Konsumenten haben zwar Bedenken bezüglich ihrer Privatsphäre, aber generell handeln sie nicht entsprechend dieser Bedenken".
Oder anders ausgedrückt: Auf die Dummheit der Menschen kann man sich verlassen.

P. S. Ich bin mir schon der Ironie bewusst, dass ich diesen Beitrag ausgerechnet auf Blogger schreibe, einer Plattform der Firma Google.

P. P. S. Das Thema künstliche Intelligenz noch etwas weiter gedacht: Ist mein Leben der Traum einer Maschine? Ein Essay von Agnieszka Zimolag auf Networkcultures. Gefunden (natürlich) bei Piqd.

10/18/2016

Tag der Entscheidung

Start einer Rakete
Es blieb bis zum Schluss spannend. 40% der Haushalte in Schondorf mussten einen Glasfaseranschluss bestellen, um mit dem Ausbau zu beginnen.
Vom Anbieter Deutsche Glasfaser wartet man zwar (wie gewohnt) vergeblich auf aktuelle Informationen, aber das Landsberger Tagblatt berichtet, dass diese Zielmarke jetzt erreicht sei. Auf Anfrage habe Regio-Manager Herman van Voorst schriftlich mitgeteilt, dass "dem Ausbau des Glasfasernetzes nichts mehr im Wege (steht).

Eine schwere Geburt

Während in Eching die Quote bereits erreicht war, hatten sich zum Stichtag 18. Juli in Schondorf erst 31% für das schnelle Internet entschieden. Deutsche Glasfaser verlängerte daraufhin den Schlusstermin um zwei Wochen auf den 8. August, um einen GLEXIT abzuwenden.
Das reichte aber anscheinend auch nicht. Am 26. August erhielt ich eine Email von Deutsche Glasfaser, dass noch 60 Verträge fehlen würden, um mit dem Ausbau zu beginnen.

Weißwurst, Brezen und Internet

Daraufhin griff das Unternehmen zur Geheimwaffe und lud Interessenten zu einer allerletzten Informationsveranstaltung am 8. Oktober ins Schondorfer Rathaus. Das Zauberwort dabei war, dass es Weißwurst und Brezen geben würde. Dieses Wundermittel hat anscheinend gewirkt. Binnen eines Tages wurde das erreicht, was in den sechs Wochen davor nicht gelungen war: Es wurden schlagartig 60 Verträge für einen Glasfaseranschluss unterschrieben.
Eine wahrlich wundersame Wendung. 

Glasfaser kommt an den Ammersee

Bürgermeister Alexander Herrmann sagte dem Landsberger Tagblatt, er sei "sehr froh, dass es geklappt hat." Er hatte sich für das schnelle Internet stark gemacht und noch in der aktuellen Ausgabe der Gemeindezeitung "Einhorn" für das Projekt geworben. Die Gemeinde ging übrigens mit gutem Beispiel voran und orderte das Glasfaser-Internet für die eigenen Gebäude wie Rathaus und Schule.

Verlegung im Spül-Bohr-Verfahren

Jetzt beginnt die Detailplanung und dann werden die Leitungen verlegt. Als erstes wird der Hauptknotenpunkt (PoP = Point of Presence) errichtet, von dem aus die Glasfaserleitungen zu den Umverteilern (DP = Distribution Point) und dann in die teilnehmenden Häuser verlegt werden.
Die Verkabelung wird größtenteils im Spül-Bohr-Verfahren erfolgen, so dass die Straßen nur an wenigen Stellen aufgegraben werden müssen. Die Gräben würden laut Deutsche Glasfaser meistens noch am am gleichen Tag wieder verschlossen. Die verlegten Lichtleiter sollen dann rund 50 Jahre lang halten.

Läuft alles glatt?

Ob das nun tatsächlich so funktioniert wie von Deutsche Glasfaser versprochen, das wird spannend zu beobachten sein. Ich glaube eher nicht, dass alles 100% glatt geht, ein paar Schwierigkeiten wird es schon geben. Technischer Fortschritt verläuft ja meistens nicht völlig problemlos.
Ich erinnere mich zum Beispiel noch gut an Apollo 13 (im Bild oben). Aber auch damals hat man gesehen, dass mit etwas Improvisationstalent auch größere Schwierigkeiten gemeistert werden können.

10/05/2016

Deutsche Glasfaser greift zur Geheimwaffe

Um in Schondorf mit dem Glasfaser-Ausbau zu beginnen, fehlen immer noch 60 Kunden. Der Schlußtermin für die sogenannte Nachfragebündelung wurde erst vom 18. Juli auf den 8. August verschoben, und anschließend unbestimmt verlängert. Trotzdem haben sich noch nicht genügend Schondorfer für einen FTTH (Fibre-to-the-home) Anschluß entschieden.
Warum nur ist dieser kleine Ort am Ammersee so schwer zu überzeugen?

Glasfaser Schema
Photo © www.eks-engel.de

Viele blaue Fähnchen

Überall sonst scheint die Marketingstrategie von Deutsche Glasfaser ja zu funktionieren: Man beflaggt den Ort flächendeckend mit blauen Fähnchen – sicher die beste Strategie, um die Vorteile eines erklärungsbedürftigen Produktes wie Glasfaser-Internet darzustellen. Das scheint in ganz Deutschland zu klappen, nur eben nicht in Schondorf am Ammersee.

Wie überzeugt man Bayern?

In der Deutsche Glasfaser Konzernzentrale in Borken haben wahrscheinlich die Köpfe geraucht. Wie kann man diese sturen Bayern überzeugen? Irgendwer muss dann die rettende Idee gehabt haben (oder man hat sich vielleicht von McKinsey beraten lassen): Die Weißwurst ist das Zaubermittel!

Glasfaser und Weißwurst

Und so kommt es, dass jetzt noch ein allerletzter Anlauf genommen wird. Aus einer Mitteilung der Gemeinde Schondorf erfahre ich:
Am Samstag, den 08.10.2016, von 10:00 bis 15:00 Uhr bieten wir im Sitzungssaal des Rathauses die allerletzte Möglichkeit, sich bei den Mitarbeitern zu informieren und einen Vertrag abzuschließen. Die Deutsche Glasfaser lädt Sie dabei zu frischen Weißwürsten, Brezen und Getränken ein.
Weißwurst und Brezen – jetzt muss es einfach klappen!

Schnelles Internet am Ammersee

Auch wenn mir das Marketing von Deutsche Glasfaser reichlich altbacken erscheint, bin ich in der Sache immer noch ein Befürworter der Technologie (siehe Kommt der GLEXIT?).
In der erwähnten Mitteilung der Gemeinde schreibt Bürgermeister Alexander Herrmann: "Denken Sie daran, dass Sie diese Möglichkeit wahrscheinlich nicht so schnell wieder bekommen. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir uns diese einmalige und noch dazu preiswerte Chance auf den Zugang zu einem der modernsten und leistungsfähigsten Telekommunikationsnetze nicht entgehen lassen sollten."
Da bin ich mit unserem Bürgermeister völlig einer Meinung. Glasfaser ist eine zukunftssichere Lösung mit klaren Vorteilen gegenüber Kupferleitungen.

Reicht der jetzige Anschluss?

Wer der Meinung ist, dass ihm sein jetziger Internetanschluss völlig reicht, sollte sich das noch einmal gut überlegen. Spätestens wenn alle Nachbarn in der Straße per Internet telefonieren, fernsehen und Musik hören, wird es nämlich eng mit der Übertragungsgeschwindigkeit. Vielleicht also besser doch am Samstag zum Weißwurstessen ins Rathaus gehen und sich noch einmal informieren.

Glasfaser für Schondorf

Samstag 8. Oktober 2016, 10:00 - 15:00 Uhr
Sitzungssaal im Rathaus
Schondorf am Ammersee

8/28/2016

Ja. Nein. Vielleicht. Vielleicht auch nicht

Der Glasfaseranschluss für Schondorf ist eine ziemlich schwierige Geburt. Ursprünglich klang alles recht simpel: Der Ausbau lohnt sich für den Anbieter Deutsche Glasfaser nur dann, wenn genügend Haushalte mitmachen. 40% wurde als Quote ausgegeben.
Diese sollte ursprünglich bis zum 18. Juli erreicht werden. Allerdings lag da die Anzahl der abgeschlossenen Verträge noch ein gutes Stück unter der angepeilten Marke (Kommt der GLEXIT?).

TelefondoseBereits über 500 Glasfaserkunden

Daraufhin wurde die Frist für die sogenannte Nachfragebündelung noch einmal verlängert, nämlich bis zum 8. August. Anschließend herrschte erst einmal Funkstille.
Erst Vorgestern, knapp drei Wochen nach dem Stichtag, fand ich eine Pressemitteilung von Deutsche Glasfaser in meinem Postfach.
Über 500 Bürger hätten in Schondorf die Notwendigkeit des Glasfasernetzes erkannt. Laut Information auf der Deutsche Glasfaser Website wären das 36%.

Noch fehlen 60 Verträge

Um das Netz wirtschaftlich ausbauen und betreiben zu können, fehlten noch etwa 60 Verträge. Projektleiter Florian Pawlik sagt: „Offiziell wäre eigentlich am 8. August das Ende der Nachfragebündelung gewesen. Wir haben diese bis jetzt still weiterlaufen lassen, um das Ziel doch noch zu erreichen."
Das finde ich eine merkwürdige Strategie. Für mich klingt das wie ein Gastwirt, der "Heute geschlossen" an die Tür hängt aber trotzdem hofft, dass ein paar zahlende Gäste vorbeikommen.

Fürsprecher in der Verantwortung

Pawlik: „Wir hoffen natürlich, dass es in den nächsten Tagen noch einmal einen Schub geben wird.“ Selber will Deutsche Glasfaser das Projekt aber anscheinend nicht mehr aktiv bewerben. Laut Pawlik sehe man nun die Fürsprecher und Beteiligten im Projekt in der Verantwortung, noch einmal einen Appell an die Bürger zu richten. Das ist wohl ein Wink an die Gemeinde, noch mehr Überzeugungsarbeit zu leisten.
Vielleicht soll damit auch angedeutet werden, dass sich die öffentliche Hand stärker an dem Projekt beteiligen möge. Ich weiß nicht, ob Immobilien der Gemeinde oder des Landkreises ebenfalls einen Glasfaseranschluss bekommen sollen. Das könnte ein großer Schritt zur Erfüllung der 40% Quote sein.

7/10/2016

Kommt der GLEXIT?

Breitband Internet mit Fiber Optics
Als es um einen möglichen Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone ging, wurde der Begriff GREXIT (Greek Exit) erfunden. Der Britische Exit aus der EU hieß dann analog BREXIT.
Ein Ausstieg aus der Glasfaser-Technologie müsste demnach GLEXIT heißen.
Wobei es in Schondorf streng genommen nicht ein Ausstieg wäre, sondern ein Nicht-Einstieg. Das wäre dann der GLANENTRY (Glasfaser Non Entry), aber das klingt mir zu kompliziert.

5/18/2016

Glasfaser Pro und Contra

Schnelles Internet für Schondorf am Ammersee
Kurz vor der heurigen Bürgerversammlung landete ein anonymes Flugblatt in meinem Briefkasten. Darin macht der Verfasser Stimmung gegen das geplante Glasfaser-Internet für Schondorf (siehe Scotty, gehen Sie auf Warp-Geschwindigkeit).
Das sei extrem teuer, die Firma würde schlampig arbeiten und auf ihren Baustellen Dumping-Löhne bezahlen.
Mir ist es schleierhaft, warum man so etwas anonym verbreiten muss. Wenn ich nichts zu verbergen habe, dann kann ich doch offen zu meiner Meinung stehen?

4/13/2016

Scotty, gehen Sie auf Warp-Geschwindigkeit

Glasfaser Internet
Wenn Captain Kirk das Raumschiff Enterprise auf Fahrt bringen will, genügt ein Kommando an den Maschinenraum, damit Chefingenieur Scotty auf Lichtgeschwindigkeit schaltet.
Lichtgeschwindigkeit könnten wir in Schondorf in Zukunft auch haben, zumindest im Internet.